Thomas Prescher Nemo U-Boot I Watch Is Steampunk Submersible

Late-Night-E-Mails des in Deutschland geborenen Schweizer Uhrmachers Thomas Prescher sind immer interessant. Dies ist der Mann, der uns das erste Tourbillon mit drei Achsen gebracht hat und der das Konzept eines unabhängigen Uhrmachers wirklich verkörpert. Immer inspiriert, ist die neueste Uhr von Herrn Prescher sein bisher beeindruckendstes und ehrgeizigstes Projekt. Nemo Sub I genannt, ist dies die vielleicht interessanteste neue Uhr des Jahres 2014 und wird dies wahrscheinlich auch bleiben.

Was Sie sehen, ist ein größtenteils aus Saphirglas bestehendes Gehäuse, das wie ein Steampunk-U-Boot aussehen soll, das aus dem Werk des frühen Science-Fiction-Schriftstellers Jules Verne geträumt wurde. Dies ist auch die dritte in einer Reihe von „Nemo“ -Uhren, die von der Figur des Captain Nemo inspiriert sind, die in Vernes Twenty Thousand Leagues Under the Sea und The Mysterious Island zu sehen ist. Diese Uhrenreise begann mit der einfachen (für Thomas Prescher) Limited Edition Nemo Sailor im Jahr 2012 und dem später komplizierteren und auch limitierten Nemo Captain Tourbillon im Jahr 2013. Für 2014 werden die beiden ersten Teile mit dem Nemo Sub I komplett aus dem Wasser geblasen. Eine Uhr, die sich zwar in die Steampunk-Gesamtsammlung einfügt, aber etwas völlig anderes ist.

Das Gehäuse hat zwei "Seitenwagen" in Form von umlaufenden Rohren, die ebenfalls aus überwiegend synthetischem Saphirglas gefertigt sind. Alle Metallteile des Gehäuses sind aus 18 Karat Rotgold sowie Palladium. Die zwei kleineren peripheren Röhren haben jeweils zwei Zwecke. Erstens zeigen sie entweder die Stunden (links) oder die Minuten (rechts) an, und zweitens enthalten sie tatsächlich arbeitende (drehende) Propeller. Die Seitenrohre können jedoch nicht alleine funktionieren, da sie über "mystery" -Getriebewellen mit dem Hauptgehäuse verbunden sind, die durch die Halterungen verlaufen, die die gesamte Baugruppe zusammenzuhalten scheinen.

Die Anzeige der Stunden und Minuten erfolgt über eine Röhre, die sich beim Drehen auf und ab bewegt und durch ein Anzeigefenster angezeigt wird. Es ist eine geniale Lösung und ich habe noch nie so etwas gesehen. Wie sieht die Uhr am Handgelenk aus? Seltsam natürlich. Es ist auf jeden Fall tragbar, vor allem, weil der goldene Teil des Gehäuses um Ihr Handgelenk gewickelt werden soll. Auch hier kein alltäglicher Verschleiß, sondern ein sehr interessantes Design. Allerdings sind Sie sich nicht sicher, ob Sie wasserdicht sind. Sie würden viel über eine Uhr nachdenken, die einem Fantasy-U-Boot nachempfunden ist, oder?

Weitere Überraschungen kommen in Form der Bewegung. Das Uhrwerk wird vollständig von Hand und ausschließlich von Thomas Prescher selbst hergestellt und basiert sowohl auf Automatik als auch auf Tourbillon. Biaxiales Tourbillon eigentlich. Das Tourbillon dreht sich in zwei Richtungen mit jeweils 60 Sekunden Umdrehung. Das Tourbillon ist durch die Vorderseite des Gehäuses sichtbar und bietet im vollständig durchsichtigen Gehäuse einen fantastischen Blick.

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Das Uhrwerk ist auch ein Automatikwerk, wie ich bereits erwähnte. Es wird jedoch kein normaler Rotor verwendet: Thomas Prescher hat ihn mit einem Halbzylinder im Vergleich zu einem halbkreisförmigen Rotor konstruiert und er dreht sich beim Drehen in beide Richtungen. Es ist in der Mitte des Falles und wieder in der Bewegung sichtbar. Thomas Prescher berichtet von rund 40 Stunden Gangreserve. Auf dem Uhrwerk befindet sich ein Etikett mit der Aufschrift „Steam Engine“.